Glühende Sonne, kaltes Bier, seichte House Musik aus allen Richtung – das ist der Goldstrand in Bulgarien. Hallo Jungs, nach fünf Tagen an der Schwarzmeerküste Bulgariens, davon drei Tage on Tour auf dem Balkan, sage ich nicht ganz ohne Stolz: ich lebe und bin sogar ziemlich entspannt :). Warum? Krass erzählt, bietet die Küstenregion Goldstrand so ziemlich alles, was man zum Totsaufen braucht – Sprit, Partys, Mädels, alles Flatrate oder zu dankbaren osteuropäischen Preisen. DAS alles wäre natürlich etwas für Euch und nicht für MICH. Ich bin ja schließlich mit Bine hier. Als Freunde des Individualtourismus haben wir die letzten drei Tage in sehenswerten Orten des Bulgarischen Balkan verbracht. Kirchen, Denkmäler, Ausgrabungen. Summa Summarum alles sehr spannend, weil hier in diesem Land mal schlank drei Kulturen aufeinander treffen: Griechisch (orthodox), Bulgarisch (christlich) und Türkisch (muslimisch). Alles findet sich irgendwo wieder: in Bräuchen, Essen, Musik und natürlich Bauwerken, teilweise ein leicht wirrer Mix. Das Land selbst ist fleißig dabei ein touristischer Stern am EU Himmel zu werden, ca. 5 Jahre und einiges an Euronen werden die Jungs hier aber noch brauchen (vielleicht sollte man Maut auf die Balkanroute verlangen :)). Eins aber geht gar nicht- deren scheiß Fahrstil. Mit einer Mischung aus russischer Dreistigkeit (nur Ralf weiß wirklich, was ich meine), türkischer Basarchaotik und dem Geschick eines Nilpferdes haben die Typen es echt geschafft mich einmal fast in einen bösen Unfall und zweimal wirklich in leichte Unfälle zu verwickeln. Das unschöne ist, das man so vorsichtig fahren kann wie man will, wenn sich dann das fünfte (!) Auto hinter einem in einer Kurve (!) bergab (!) entscheidet jetzt alle Vorfahrer zu überholen und ca. 2m vor Kollision mit dem Gegenverkehr wieder einzuschwenken. Und wißt ihr was, der Affe hat nicht mal geblinkt! 😉 Ne, mal ganz im Ernst. Die Geschichte ist wahr und ist mir ungezählte Male auf engen Bergpässen, an Steilhängen und in Großstädten passiert. Interessant ist, dass man selbst relativ schnell den Respekt vor Verkehrsregeln verliert, wenn alle ungestraft wie Selbstmörder fahren und Schwupps erwischt man sich selbst beim Kamikaze Fahren. Egal, wieder dazu gelernt und Schumi ein paar Meter näher gekommen. Nach dem Abenteuer genießen wir noch weitere drei Tage am Strand, das Meer ist großartig zum Bananenboot fahren ;). Ausführliche Abenteuerberichte gibts wie immer beim Bierchen. Bis dann! Grüße, Euer Matze (Bilder folgen)
2 thoughts on “sdrawèj aus Bulgarien!”
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…zugegeben, es ist ein Foto von der letzten Ostsee-Tour. Bin eben nicht so gut in Retusche wie der Mediengestalter. *g* […]
GOLDSTRAND ??? HARRRRHHHH !!!
Segel setzen, solange der Rum noch billig ist!
Scheiß auf Ostsee, ich will auch zum Goldstrand!!! Genießt es dort Ihr beide…
ZWÄN